Kinderprogramm
Liebe Mitglieder, Partner und Freunde!
Der FABA e.V. hat sich über nahezu 15 Jahre für erwachsene Alkoholkranke eingesetzt,
dabei aber das grösste Problem, nämlich unsere Kinder, vernachlässigt.
Vernachlässigt in der Annahme, dass dies die Aufgabe des gesundheitspolitischen Handelns des
Staates sei. Das tut er auch durch so genannte Präventionsmassnahmen für "Teenager". Die Frage ist nur, wie wirksam
sind die dafür ausgegebenen 300 Millionen Euro an Steuergeldern? Ist es eine "Alibiverschwendung"
dieser Gelder? Demgegenüber stehen nämlich 7,5 Milliarden Euro an Steuerreinnahmen!
Hier ein paar Fakten:
- 11% der 11-13jährigen Kinder sind bereits hochgradig suchtgefährdet
- Über 2 Millionen Kinder erleben Alkoholismus im elterlichen Zuhause
- 18% unserer Kinder sind psychisch krank ("Die Welt" 11.11.2006)
- "Koma saufen" und "Flatrateparties" bei Jugendlichen sind an der Tagesordnung
- Medien berichten über alkoholorganisch bedingte Todesfälle bei Kindern (bereits mit 12 Jahren)
- Medien berichten über Kinder, die beretis mit 14 Jahren chornisch alkoholabhängig sind
Und was tun wir für Kinder, die unter 13 Jahre alt sind?
"Die bekommen ja von diesem ganzen Suchtzinnober gar nichts mit" meinen die Unwissenden.
Pustekuchen! Diese Kinder leiden um ein Vielfaches mehr als alle anderen im Umfeld eines Alkoholkranken
zusammen, ob es der alkoholkranke Vater, die alkoholkranke Mutter oder die Mitbetroffenen sind.
In den USA gibt es bereits seit 30 Jahren - ich wiederhole: Seit 30 Jahren! - Programme für Kinder
unter 13 Jahren. Ich möchte nun von meiner Vision sprechen. Von der Vision, zwei Filme zu produzieren.
Für Kindergärten ein Kasperltheater für 3-6jährige und für Kinder in Schulen
zwischen 7 und 12 Jahren in Anlehnung an die USA eine Version, deren "Amerikanismus" wir verändern müssen.
Symoblisch gesprochen wollen wir einen "suchtkranken Baum" nicht nur am Stamm, den Ästen,
den Zweigen oder den Blättern sensibilisieren, sondern den Baum-Sprössling schützen,
der gerade aus der Erde schaut. Denn diese Kinder sind meist viel intelligenter als die so genannten
"Erwachsenen" es glauben.
Die beiden Filme werden viel Geld kosten aber aus meiner Sicht mehr bewirken, als die 300 Millionen Euro
aus Steuergeldern. Es ist zwar keine unerhebliche Summe (ca. 70.000 Euro für beide Filme) aber wir
werden auch Unternehmen bitten, sich im Rahmen ihrer sozialen Verantwortung zu engagieren. Und wenn Sie
Beziehungen zu landesbezogenen gesundheits- oder sozialverantwortlichen Stellen haben, bedanke ich mich
für Ihr Einwirken. Viele der Entscheidungsträger sind ja selbst Eltern, Großeltern, Onkel oder
Tanten oder haben Freunde, deren Kinder in diesem Alter sind.
Jeder, der zu diesem Film beigetragen hat wird namentlich im Nachspann genannt. Ich hoffe und wünsche
mir, dass diese Liste sehr lang sein wird und natürlich erhalten Sie diese Filme kostenlos.
Kostenlos abr sicher nicht umsonst. Für einen Abend mit Ihren Kindern, Enkelkindern, Neffen
oder Nichten, der zu einer anregenden, konstruktiven und positiven Diskussion führen sollte.
Nahezu unmöglich wird dies natürlich dann, wenn die Eltern selbst noch "praktizierende"
Alkoholabhängige sind oder starken Missbrauch betreiben. Und davon haben wir in Deutschland ca. 7 Millionen.
Dass wir ein solches Kinderprogramm selbst auf die Beine stellen wollen versteht sich von selbst. Sicherlich
werden die Filme dazu beitragen, dies mit Kindertherapeuten zu tun.
Wenn Sie dieses Projekt unterstützen wollen, spenden Sie bitte mit dem Vermerk "Für Kinderfilm" auf
unser Konto:
Konto-Nr. 271 969 BLZ 743 923 00 bei der VR-Bank Vilsbiburg!
Gerne senden wir Ihnen auch die DVDs aus Amerika zu, schicken Sie und dafür und auch, sollten Sie noch
Fragen zu diesem Projekt haben einfach eine eMail oder rufen Sie uns unter der Telefonnummer
01 79/1 09 23 86 an!
Schon vorab bedanken wir uns ganz herzlich für Ihre wohlwollende Unterstützung!
Mit herzlichen Grüssen
Ihr
Rolf-Dieter Bollmann